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[31.03.2015] Kirchenmusik in St. Georg
Die drei österlichen Tage sind die zentralen Feiern der katholischen Kirchen. In der Stadtkirche St. Georg sind sie in jedem Jahr Anlass für vielfältige, vorbildliche und qualitativ hochwertige Kirchenmusikalische Entfaltung.
 
Die Abendmesse am Gründonnerstag um 19.30 Uhr wird traditionell mit Gesängen aus Taize gestaltet. Kirchenchor und junger Chor wirken hier zusammen mit Instrumentalisten und der ganzen Gemeinde, um Stücke wie „Bleibet hier und wachet mit mir“ und „Ubi Caritas“ zum Klingen zu bringen. Die entstehende dichte musikalisch - meditative Atmosphäre begleitet die liturgische Feier des letzten Abendmahles Jesu Christi.
 
Die Liturgie des Karfreitag steht ganz in der Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesu Christi. Schlicht und ausdrucksstark sind der Kirchenraum und die Liturgische Feier gestaltet, ebenso schlicht und ausdrucksstark auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, der um 15.00 Uhr beginnt: Die Choralschola St. Georg trägt eine Passionserzählung (von Heinrich Rohr) vor, ergänzt durch ausgewählte Gregorianische Gesänge zur Passion und deutsche Wechselgesänge mit der Gemeinde.
 
Die Osternacht-Feier ist der zentrale Gottesdienst der Katholiken. Im Bocholter Raum beginnt sie nur in der Stadtkirche St. Georg am frühen Ostermorgen um 5.00 Uhr, die Gemeinde trifft sich im Dunkel der Nacht und feiert diesen bewegenden Gottesdienst in den beginnenden Morgen hinein. Der Junge Chor St. Georg singt in dieser Meßfeier neben bekannten Gospel Songs (wie z. Bsp. „My Lord, what a morning““) auch Stücke der neueren britischen Tradition („On easter morn“ von Simon Lindley) und neue geistliche Lieder, bevor sich die ganze Gemeinde zum Osterfrühstück im Pfarrsaal trifft.
 
Einen ersten musikalischen Höhepunkt erreichen die Osterfeierlichkeiten mit dem Hochamt am Ostersonntag. Der Kirchenchor singt, begleitet von der Orchestervereinigung Bocholt und ergänzt durch ein Solistenquartett, die allseits bekannte und beliebte Missa in C, KV 22 von Wolfgang Amadeus Mozart – besser bekannt unter dem Titel „Spatzenmesse“. Eine der Salzburger Sinfonien des großen Komponisten rundet das musikalische Programm ab.
 
Anlässlich des 700jährigen Jubiläums des Bocholter Kreuzes in der St. Georg – Kirche findet am Ostermontag ein besonderer Festgottesdienst statt: Diözesanbischof Felix Genn wird als Hauptzelebrant und Prediger zum Hochamt um 9.30 Uhr erwartet. Auch musikalisch bietet diese Messfeier herausragendes: Eingerahmt durch die beiden großen Kirchensonaten (KV 278 und KV 329) in C – Dur steht die „Krönungsmesse“  - Missa in C (KV 317) - im Zentrum der kirchenmusikalischen Gestaltung. Der „Bocholter – Kreuz – Chor“ (ein für diesen Anlass zusammengestelltes Gesangsensemble) hat sich in den vergangenen Monaten intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet und singt begleitet wiederum durch die Orchestervereinigung Bocholt und ergänzt durch ein Solistenquartett.
 
Natürlich kommen auch die Freunde der Orgelmusik nicht zu kurz. An den Feiertagen erklingen an der größten Orgel der Stadt neben bekannten und beliebten Werken wie der „Toccata in F-Dur“ von Ch. M. Widor und der „Incantation“ von J. Langlais auch weniger bekannte, aber ebenso bedeutsame Werke von L. Vierne („Cortege“, „Carillon“ und „Divertissement“ „aus den „24 Piece en Style libre“), J. Ph. Dandrieu („O filii et filiae“), A. Wilson und J. S. Bach.
 
Informationen zur Kirchenmusik an der Stadtkirche St. Georg erhalten Sie über die Medien der Kirchengemeinde,  des Kirchenchores St. Georg  oder direkt über den Kontakt zum Kirchenmusiker, Herrn Kreisdekanatskantor Werner Hespe.
 
Werner Hespe
 
     
  Kirchenchor St. Georg E-Mail: vorstand@st-georg-chor.de
  Drosselweg 6  
  D-46395 Bocholt